Kerngehäuse e.V. Schaugarten Niederlausitzer Apfelroute Tourismus
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Pomologischer Schau- und Lehrgarten Döllingen

Seminar "Schnitt von Obstgehölzen"

25. + 26. Februar 2017
Haben Sie ein Birnenbäumchen geschenkt bekommen und wissen nicht, wie Sie es behandeln sollen? Wird das Blätterdach Ihres guten alten Apfelbaums immer dichter und die Früchte kleiner? Hilfe bietet das richtige Schneiden der Obstbäume. Jetzt ist Zeit für den Winterschnitt. Lernen Sie mit Frau Delft die Technik des Obstbäumeschneidens. Nach dem theoretischen Teil, in dem auch auf Sorten und Anbauformen für Garten und Wiese eingegangen wird, können Sie das Gelernte an jungen und alten Obstbäumen auf der Wiese praktisch erproben. Für den praktischen Teil wird wetterfeste Kleidung wärmstens empfohlen. Eigenes Werkzeug kann gerne mitgebracht werden.
Wann:
09.30 bis 14.00 Uhr

Wo:
im Dorfgemeinschaftshaus Döllingen
Gordener Str. 2a - 04928 Döllingen

Kosten: 15,00 € pro Person
Dauer : 3 Stunden

Anmeldung bis 20.01.2015 bei KERNGEHÄUSE e. V.
bei Frau Opitz unter Telefon: 035341-615 12

Seminar "Veredlung von Obstgehölzen"

25. März 2017

Sie haben einen alten Apfelbaum mit einer leckeren Sorte in Omas Garten, von dem Sie nicht genau wissen, wie lange er noch tragen wird? Oder Ihre Lieblingssorte soll in Ihrem eigenen Garten wachsen? Lernen Sie mit Frau Delft wie Sie auf einen neuen Baum Ihre Lieblingssorte veredeln. Nach etwas Theorie können Sie an Übungsmaterial die Schnitte üben, dann Ihr eigenes Bäumchen veredeln und mit nach Hause nehmen. Ein Edelreis Ihrer Lieblingssorte (am besten im Dezember oder Januar schneiden, auf jeden Fall noch nicht ausgetrieben) und ein scharfes Messer können mitgebracht werden. Reiser und Unterlagen werden gestellt (im Materialpreis enthalten).

Wann : 09.30 und 14.00 Uhr
Dauer : 3 Stunden

Wo:
im Dorfgemeinschaftshaus Döllingen
Gordener Str. 2a - 04928 Döllingen

Kosten:
15,00 € + 5,00 € Materialkosten pro Person

Anmeldung bis 21.02.2015 bei KERNGEHÄUSE e. V.
bei Frau Opitz unter Telefon: 035341-615 12

Der Garten

Kennen Sie die "Köstliche von Charneux" oder "Kassins Frühe“ vielleicht?
Haben Sie schon Bekanntschaft mit der "Gräfin von Paris" gemacht?
Und auch "Goldrenette von Blenheim" sagt Ihnen nichts?


Kein Wunder bei über 3000 Obstsorten, die es bis heute in Deutschland gibt. Zumal sich selbst in gut sortierten Geschäften von über 1000 Apfelsorten noch höchstens zehn in den Regalen wieder finden. Golden Delicious, Idared, Gloster und Granny Smith teilen sich den Markt mit Boskoop, Jonagold und wenigen anderen Sorten. Sie kommen aus «modernen», oft eingezäunten Intensivobstplantagen, in denen sich Tausende kleiner Niederstamm-Obstbäume platzsparend aneinanderreihen.

Dass sich dennoch eine so enorme Vielfalt an Obstsorten an Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen, Kloden und Äpfeln - erhalten konnte, verdanken wir einer Kulturform, die weit mehr bietet, als nur schnelle Erträge: dem Streuobstbau. In Südbrandenburg in der Streuobstregion Hohenleipisch-Döllingen liegt der Pomologische Schau- und Lehrgarten. Seit seiner Entstehung im Jahr 2000 wachsen auf dem drei Hektar großen Gelände über 400 verschiedene Obstgehölze. Diese Vielfalt an altbewährten und lolkalen Obstsorten ist einzigartig.